Politische Zugehörigkeit - Internationaler Familienkreis Geuther/Geuter/Geuder-Ahnen

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Politische Zugehörigkeit des Coburg-Sonneberger Gebietes
zusammengestellt von Johann Georg Geuther, Braunschweig, 2006


Seit 1316 gehört der Raum Coburg-Sonneberg-Neustadt v.d.H. als Teil der "Neuen Herrschaft" zur Grafschaft Henneberg-Schleusingen.

1347 nach dem Tode des Grafen Heinrich VIII. von Henneberg-Schleusingen gelangt Coburg-Sonneberg als "Weiberlehen" in den Besitz seiner Witwe Jutta.

1353 Coburg-Sonneberger Gebiet im Erbgang an die Wettiner (Mark- und Landgraf Friedrich III., der Strenge). 1347 heiratet dieser Katharina von Henneberg, die Tochter Heinrich VIII. und Juttas, nach dem Tode der Schwiegermutter (1353) erbt Friedrich III. und läßt sich sofort in Prag durch König Karl IV. dieses Henneberger Erbe (Coburg-Sonneberg) bestätigen.

1353 - 1423 Mark- und Landgrafschaft der Wettiner

1423 - 1547 Kurfürstentum Sachsen

1423 erbt Friedrich IV., der Streitbare, die Sachsen-Wittenberger Kurwürde, bei der "Leipziger Teilung" von 1485 fällt dieses Gebiet an die Ernestinische (Kurfürstliche) Linie der Wettiner. (Friedrich III. der Weise, Kurfürst 1486 - 1525). Schmalkaldischer Krieg, bei der "Wittenberger Kapitulation" verliert Johann Friedrich I. die Kurwürde und weite Gebiete an die Albertiner, bis 1552 in kaiserlicher Gefangenschaft, stirbt 1554.

1547 - 1570/72 Herzogtum Sachsen (Herzog Joh. Friedrich II. der Mittlere, folgt auf seinen Vater Joh. Friedrich I.). Grumbachsche Händel, Gefangenschaft Joh. Friedrich II., dort gestorben 1595, der jüngere Bruder Joh. Friedrich II., Herzog Joh. Wilhelm, folgt. 1570: auf kaiserliche Verfügung Einsetzung der beiden Söhne Joh. Friedrich II.: Johann Casimir und Johann Ernst unter Vormundschaft Kurfürst August von Sachsen im Westteil des Herzogtums (Gotha-Eisenach-Hildburghausen-Römhild-Coburg), gemeinsame Regierung der beiden Brüder, 1572 erfolgt "Erfurter Teilung".

Ab 1570/72 Herzogtum Sachsen, westlicher Teil
1596 Teilung des westlichen Teiles des Herzogtums: Coburg an Joh. Casimir, Eisenach an Joh. Ernst.

1596 - 1633 Herzogtum Sachsen-Coburg (Johann Casimir) 1633 Tod des erbenlosen Joh. Casimir, Coburg fällt an Eisenach.

1633 - 1638 Herzogtum Sachsen-Eisenach-Coburg (Johann Ernst) Nach dem Tode Johann Ernsts (1638) fällt der Coburger Landesteil an das Herzogtum Sachsen-Altenburg.

1638 - 1672 Herzogtum Sachsen-Altenburg
1672 stirbt die ernestinische Linie aus, Altenburg (mit Coburg) fällt an Sachsen-Gotha.

1672 - 1680/81 Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg
(Herzog Ernst der Fromme) Nach dem Tode des Herzogs (1675) scheitert die gemeinsame Herrschaft seiner sieben Söhne, daher Teilung Gotha-Altenburgs in sieben Herrschaften.

1680/81 - 1699 Herzogtum Sachsen-Coburg (Herzog Albrecht, zweiter Sohn Ernsts des Frommen) Nach dem Tode des Herzogs (1699) Erbstreit um das Coburger Erbe zwischen den Herzögen von Meiningen, Hildburghausen und Saalfeld.

1699 - 1735 zunächst an Herzogtum Sachsen-Meiningen (Herzogtum Sachsen-Meiningen-Coburg). 1735 kaiserlicher Schiedsspruch: Coburg an Herzogtum Saalfeld / Herzogtum Coburg-Saalfeld, Sonneberg an Herzogtum Meiningen

1735 - 1918 Herzogtum Sachsen-Meiningen (-Hildburghausen) 1825 Herzogshaus Gotha-Altenburg stirbt aus (Gotha-Altenburgische Erbtochter Luise verheiratet mit Herzog Ernst I. von Coburg-Saalfeld), Neuverteilung unter den verbliebenen drei Linien (Meiningen, Hildburghausen und Coburg-Saalfeld): Coburg erhält Gotha - ohne Altenburger Landesteil - (Sachsen-Coburg und Gotha), Meiningen erhält das Herzogtum Hildburghausen und Saalfeld (Herzogtum Sachsen-Meiningen-Hildburghausen), das Herzogshaus Hildburghausen erhält das neugebildete Herzogtum Sachsen-Altenburg, bestehend aus dem Ost- und Westkreis. Das Sonneberger Gebiet bleibt bei Sachsen-Meiningen.

 
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